Restaurantbesuch in Paris

geschrieben von am 19.08.2010 in Essen & Trinken mit 8 Kommentare

Was soll ich bloß essen? Diese Frage stellt sich glaube ich jeder Tourist, der zum ersten Mal in einem französischen Restaurant sitzt und die Speisekarte studiert. Fragen ist meist schwierig, da entweder der Kellner kein Deutsch oder man selbst kein Französisch spricht. Für diesen Fall bietet euch dieser Artikel nützliche Informationen für euren Restaurantbesuch in Paris.

Zu empfehlen: Tagesgerichte auf der Ardoise

In französischen Restaurants gibt es einmal „le menu“ (die Speisekarte) und „les plats du jour“ (die Tagesgerichte), die entweder auf einem gedruckten Zettel der Speisekarte beiliegen oder auf der „ardoise“ (der schwarzen Tafel) angeschrieben sind. Ich empfehle euch generell die Tagesgerichte zu nehmen, da diese frisch und meist auch preiswerter sind als der Rest der Speisekarte.

Kostenlos: Die Carafe d’eau

In Deutschland eher ungewöhnlich, in Frankreich Gang und Gebe: In jedem Restaurant kann man eine „carafe d’eau“ (kostenloses Leitungswasser) bestellen. Da Preise für Softdrinks um die 5 Euro (für 25 cl) nichts außergewöhnliches sind, empfiehlt es sich, diese preiswerte Gewohnheit der Franzosen zu teilen. Es kann durchaus sein, dass man die Leitung etwas herausschmeckt, aber keine Angst, die Qualität des französischen Leitungswasser ist gut.

Interessant: Unterschiedliche Kaffeepreise

In manchen Restaurants und Brasserien gibt es unterschiedliche Preise für den Café. An der Bar zum Beispiel ist er am preiswertesten, im Inneren des Restaurants an den Tischen etwas teurer und auf der Terrasse erreicht der Preis des Cafés dann seinen Höhepunkt. Mehr Infos hierzu findet ihr hier.

Rindfleisch? Mais comment?

Auf der Speisekarte der Franzosen steht meist Rindfleisch. Hierzu ist es wichtig, die unterschiedlichen „cuisson“ (Bratzeiten) zu kennen. Denn solltet ihr diese nicht ausdrücklich angeben, brät der Chefkoch euer Steak wie er es für richtig hält. Man unterscheidet zwischen:

  • bleu – fast rohes Fleisch, englischer Art
  • saignant – blutig gebraten, nicht gut durchgebraten
  • à point – medium, auf den Punkt gegart
  • bien cuit – gut durchgebraten

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass viele Touristen ihr Steak gut durch gebraten bestellen, der Koch es allerdings nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann, das Fleisch nach eigener Aussage „tot zu braten“. Von daher kommt das Steak dann meist „à point“ auf den Teller!

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