20.12.2017

Sacré Coeur Geschichte: Infos, Öffnungszeiten und Eintritt

Sacré Coeur Paris. Sacré Coeur ist eine der bekanntesten Kirchen von Paris. Sie steht auf dem höchsten Hügel der Stadt im bekannten Künstlerviertel Montmartre. Aufgrund ihrer Lage auf einer Erhebung im Norden der französischen Hauptstadt kann man Sacré Coeur von fast überall aus sehen. Man bekommt fast den Eindruck, Sacré Coeur würde über der Stadt Paris thronen. Alle Infos zur Geschichte von Sacre Coeur, Eintrittspreise, Öffnungszeiten und Besonderheiten findet ihr in diesem Artikel! Viel Spaß beim Lesen!

Tipps und Infos zur Basilika Sacré Coeur in Paris

Eines meiner Lieblingsviertel in Paris ist ohne Zweifel Montmartre. Seitdem ich in Paris lebe, habe ich entweder in oder nahe des Pariser Künstlerviertels gewohnt.

Sacré Coeur

Die bekannte Basilika des Viertels, Sacré Coeur, findet ich persönlich atemberaubend schön, die weiße helle Kirche hoch oben auf dem Hügel hat etwas Majestätisches. Tagsüber erstrahlt sie in hellem Glanz und bei Nacht schaut sie auf eine imposante Weise über die Häuserdächer von Paris.

Fakten zur Geschichte von Sacré Coeur

Die Kirche Sacré Coeur ist noch sehr jung. 1875 wurde mit dem Bau begonnen, 1919 wurde sie offiziell als Basilika geweiht. Die Bauarbeiten waren zu dieser Zeit aber noch nicht ganz beendet, denn an der Innenausstattung wurde noch bis 1923 gearbeitet. Bis heute lebt ein kleiner Schwesternorden von 16 Benediktinerinnen neben Sacré Coeur und begleitet viele Gottesdienste mit ihren Gesängen und Instrumenten.

sacre-coeur-im-winter

Der Beschluss, eine Kirche auf dem Montmartrehügel zu errichten, entstand nach der Pariser Kommune. Die Kommune von Paris war eine Art städtischer Aufstand, der nach dem verlorenen Krieg gegen Preußen ausgebrochen ist. Die Kommune begann in Montmartre, an der Stelle, wo sich heute Sacré Coeur befindet. Die Nationalversammlung und der Erzbischof von Paris beschlossen, diese große Kirche bauen zu lassen, um ein gewisses Niveau an moralischer Ordnung zurückzugewinnen und Blutzoll für die Gefallenen der Kommune zu zahlen. Sacré Coeur ist rein durch Spendengelder der Bürger finanziert worden. Noch heute finanziert sich Sacré Coeur durch Spenden.

Besonderheiten Sacré Coeur: Warum ihr die Basilika in Paris besichtigen solltet

Die Kirche fällt vor allem wegen ihrer weißen Farbe und ihrer interessanten Architektur auf. Der Stil der Kirche wird als romanisch-byzantinisch bezeichnet, denn er ist stark von orientalischen Einflüssen geprägt.

Sacré Coeur

Die große Besonderheit im Inneren der Kirche ist, dass dort keine Malereien zu finden sind, sondern nur Mosaike, die in langer Kleinarbeit gelegt wurden. Tatsächlich kann man über dem Altar eines der größten Deckenmosaike Europas bestaunen. Der Glockenturm, der hinter der Kirche steht, beherbergt die größte Glocke Frankreichs. Sie wiegt fast 19 Tonnen und hat einen Durchmesser von 3 Metern.

Öffnungszeiten Sacré Coeur Paris

Die Öffnungszeiten der Basilika Sacré Coeur in Paris lassen sich leicht merken. Sacré Coeur ist das ganze Jahr über 365 Tage im Jahr für jeden Besucher, egal welcher Herkunft und Glaubensrichtung geöffnet. Na, erinnert euch das an eine andere Pariser Sehenswürdigkeit? Richtig, auch der Eiffelturm ist an 365 Tagen im Jahr geöffnet. Die genauen Öffnungszeiten von Sacré Coeur könnt ihr dem folgenden Artikel entnehmen.

Auf den Stufen vor Sacré Coeur hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt. Wer noch weiter hinaus möchte, kann in die Kuppel von Sacré Coeur steigen und einen grandiosen Blick auf Paris genießen. Die Öffnungszeiten der Kuppel von Sacré Coeur unterscheiden sich von den Öffnungszeiten der Kirche selbst, von daher solltet ihr euch den grad empfohlenen Artikel aufmerksam durchlesen.

Ausblick von Sacre Coeur auf Paris

Eintrittspreise Sacré Coeur in Paris

Die Kirche Sacré Coeur kann wie alle anderen Kirchen in Frankreich auch kostenlos besucht werden. Man muss für den Besuch in Sacré Coeur also keinen Eintritt zahlen. Der Aufstieg in die Kuppel der Basilika allerdings ist kostenpflichtig. Wie die Eintrittspreise für die Kuppel von Sacré Coeur aussehen, könnt ihr im nachfolgend genannten Artikel nachlesen.

Anfahrt Sacré Coeur: Wie komme ich zu Sacré Coeur?

Sacre Coeur liegt wie bereits erwähnt im Künstlerviertel Montmartre auf dem höchsten Punkt von Paris. Von daher werdet ihr direkt neben der Basilika keine Metrostation finden. Dennoch müsst ihr nicht ewig suchen, bis ihr zur nächstgelegenes Metrostation kommt. Auf dem Bild sehr ihr die Pariser Metrostation Anvers auf der blauen Metrolinie 2. Am besten steigt ihr dort aus und folgt einer kleinen Straße mit zahlreichen Souvenirläden, die euch den Berg hinauf direkt zu Sacré Coeur führt.

Metro Anvers Eingang

Wer es etwas weniger touristisch mag, kann auch die Metrostationen Pigalle oder Blanche (beides Linie 2) bzw. die Haltestelle Lamarck-Caulaincourt hinter dem Montmartrehügel für den Zugang zu Sacré Coeur nutzen.

Funiculaire in Montmartre in Paris

Für ältere Personen, die die vielen Stufen vor Sacré Coeur lieber meiden möchten, ist es ratsam an der Station Anvers auszusteigen und bis zum Funiculaire de Montmartre (Montmartre Aufzug) zu laufen. Gleiches gilt auch für Familien mit Kleinkindern, Kinderwagen und Personen mit Behinderung. Eine Alternative zum Montmartre Aufzug ist der kleine Montmartre Zug, der an der Metrostation Blanche vor Moulin Rouge abfährt und euch bis hoch zum Künstlerplatz Place du Tertre direkt neben Sacré Coeur bringt.

Mehr Infos zur Anfahrt zu Sacré Coeur gibt es in einem weiteren Artikel, zu dem ihr über den nachfolgenden Link gelangt.

18 Leser-Kommentare

Trackback URL Kommentar-RSS-Feed

  1. Michael sagt:

    Montmartre ist zwar echt ein Highlight, aber die Stimmung dort war für uns extrem bedrückend! Der Grund war, dass wir dort ankamen und direkt unten beim raufgehen aufs Ärgste bedrängt worden sind!
    Eine große Gruppe von schwarzen Männern (zwischen 10 und 15) fielen über uns, 4 Jungs, her. Zuerst sprechen sie einen freundlich an und dann wollen sie dir ein Armband andrehen. Ich habe mehrmals abgelehnt, aber die Kerle wurden nur aggressiver und schlussendlich haben die uns umstellt und man wurde von 2 bis 3 Typen festgehalten und sie wollten „Money, Money“. Wir 4 sind sportliche Typen, aber wenn man überall festgehalten wird und so bedroht wird in einem fremden Land, ist das echt angsteinflößend. Schlussendlich haben die mir 10€ abgeknöpft und wollten sogar noch mehr. Wir haben uns dann Gott sei Dank irgendwie befreien können.
    Leider war das noch nicht alles. Oben auf den Treppen waren dann unheimlich penetrante Bierverkäufer, die einem keine freie Minute gönnen, ohne nach Bier gefragt zu werden.
    Immer wenn die Polizei kam (ca. alle 15 Minuten) sind die dann alle mit Sack und Pack im Vollsprint davon gelaufen.
    Summa summarum wäre es eine absolut grandiose Sehenswürdigkeit mit überragendem Ausblick über Paris, aber die Umstände haben diesen Ausflug zu keiner guten Erinnerung gemacht.
    Ich weiß nicht, ob das Usus ist, aber vielleicht sollte man die Leute hier auch davor warnen.
    Lg Michi

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Top