15 Dinge, die man als Tourist in Paris nicht tun sollte

geschrieben von am 06.03.2020 in Wissenswertes/ Tipps mit 41 Kommentare

15 Dinge, die man als Tourist in Paris nicht tun sollte. Ich habe in diesem Beitrag einmal 15 Dinge zusammengefasst, die ihr als Tourist in Paris eher vermeiden solltet. Einige davon sind gute Ratschläge, die auf meiner jahrelangen Paris-Erfahrung basieren, andere wiederum verbuche ich unter Benimmregeln für Touristen in Paris. Diese können in bestimmten Situationen ganz schön hilfreich sein, damit ihr keinen unnötigen Ärger während eures Urlaubs in Paris auf euch zieht! Des Weiteren enthält der Artikel Informationen zu Touristenfallen in Paris. Denn ich finde, dass es besser ist, vorher schon einmal davon gehört zu haben, als vor Ort unvorbereitet direkt hineinzutappen!

Tourist in Paris: 15 Dinge, die man in Paris vermeiden sollte

1. Mit dem Auto nach Paris fahren

Parken in Paris

… ist definitiv keine gute Idee. Der Verkehr im Pariser Stadtzentrum ist unglaublich dicht und lange Staus gehören zur Tagesordnung. Zudem gibt es in Paris kaum freie Parkplätze. Wenn eure Unterkunft also keinen eigenen Parkplatz hat, dann kann die Parkplatzsuche in Paris ganz schön kompliziert werden. Denn Parkplätze in Paris sind Mangelware und mittlerweile fast durchweg kostenpflichtig. Ehe ihr euch verseht, hat eines der sehr flinken Abschleppautos euer Auto wortwörtlich aus dem Verkehr gezogen. Die einzige Alternative sind überteuerte Parkhäuser oder die Anreise per Bahn oder Flugzeug.

2. Fußgängerwege überqueren, ohne vorher nach links und rechts zu schauen

… ist in Paris schlichtweg lebensgefährlich. Denn hier gibt es zwar genauso wie bei uns an vielen Ecken Fußgängerüberwege, nur haben diese in Paris eine völlig andere Funktion. In Deutschland dienen sie dem gefahrlosen Überqueren von Straßen, in Paris lediglich als Dekoration. Bitte also immer erst schauen, bevor ihr die Straße überquert, denn ein Pariser Auto bremst vor Fußgängerüberwegen in der Regel nicht!

3. Auf den Klappsitzen sitzen bleiben, wenn es voll wird in der Metro

… ist nach Aussagen vieler Pariser Einwohner eine Unart, die sie vor allem bei Touristen bemerken. Damit ihr den Ärger und die bösen Blicke der eh schon gestressten Pariser Bevölkerung nicht auf euch zieht, lautet die Devise: wenn die Metro voll wird, dann werden die Klappsitze nicht benutzt.

4. Zur Rush Hour mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren

…lässt jegliches Urlaubsfeeling sofort verpuffen. Die Metro fährt zwar alle 2 bis 3 Minuten, dennoch ist sie brechend voll. Wer also keinen stressigen Urlaub in Paris verbringen möchte, dem empfehle ich, die Metro morgens, wenn alle Pariser Bewohner zur Arbeit fahren und abends, wenn sie wieder in ihre Vororte zurückkehren, nicht zu nutzen. Besser ist es, Paris in dieser Zeit zu Fuß zu erkunden.

5. Auf Rolltreppen auf der linken Seite stehen

… ist in Paris nicht zu empfehlen. Denn auf Rolltreppen steht man generell rechts. Links laufen die gestressten Leute vorbei, die keine Zeit haben, einen Zug noch rechtzeitig bekommen müssen oder mal wieder viel zu spät zum vereinbarten Treffen unterwegs sind. Touristen, die dennoch links stehen und somit den Verkehr aufhalten, werden mit einem unfreundlichen PARDON aufgefordert, sich wieder auf der rechten Seite einzugliedern.

6. Shoppen gehen auf den Champs-Elysées

Champs Elysees Triumphbogen

…habe ich mal als Vorschlag für Touristen in einem Reiseführer über Paris gelesen. Da bin ich aber ganz anderer Meinung! Die Champs-Elysées ist eine der teuersten Straßen von Paris und zudem total überlaufen. In Paris kann man wirklich gut shoppen, wie beispielsweise in der rue de Rivoli oder der rue de Rennes auf der Rive Gauche, oder noch besser in den Vierteln Montmartre und Marais, aber definitiv nicht auf der Champs-Elysées.

7. Beim Bezahlen aufrunden

… so etwas gibt es nur in Deutschland. In Frankreich bezahlt man im Café zunächst den Betrag, so wie er auf der Rechnung steht und lässt das Trinkgeld, sofern man welches geben möchte, anschließend auf dem Tisch liegen.

8. Sich ohne zu fragen an einen Tisch setzen

… wird in Pariser Restaurants gar nicht gerne gesehen. Wenn ihr in einem guten Restaurant in Paris essen gehen wollt, dann wartet ihr am besten zuerst einmal am Eingang des Restaurants, bis euch einer der Kellner einen Tisch zuteilt. Touristen, die ohne ein Hallo an den Tisch eines Restaurants stürmen, sind von vornherein ungebetene Gäste. Das werden euch die Kellner dann auch spüren lassen!

9. Mit dem Smartphone in der Nähe von Metrotüren spielen

… ist definitiv keine gute Idee, wenn man sich mal die Zahlen der Diebstähle von technischen Geräten in der Metro ansieht. Jeden Tag werden unzähligen Fahrgästen die Smartphones in der Metro aus der Hand gerissen. So schnell könnt ihr gar nicht gucken, da hat euer Handy bereits den Besitzer gewechselt, während ihr noch geschockt in der Metro sitzt und die Türen sich gerade schließen.

10. Sich in einem Porträt von illegalen Malern auf dem Place du Tertre verewigen lassen

Place du Tertre in Montmartre

… ist in einigen Fällen herausgeschmissenes Geld. Nicht jeder Maler, der auf dem Pariser Künstlerplatz in Montmartre arbeitet, tut dies legal. Bei den Porträtisten, die ihre Staffelei auf dem Platz aufgestellt haben, könnt ihr euch guten Gewissens malen lassen, alle anderen sind jedoch mit Vorsicht zu genießen, da ihr künstlerisches Können teilweise sehr zu wünschen übrig lässt.

11. Auf Listen unterschreiben

…die einem meist von Frauen unter die Nase gehalten werden, solltet ihr auf keinen Fall tun. Nach der Unterschrift verlangen sie Geld und es kann gut sein, dass sie euch, ohne dass ihr es merkt, euer Hab und Gut mit geschickten Ablenkungsmanövern während ihr für einen angeblich guten Zweck unterschreibt, aus der Tasche klauen.

12. In Montmartre den Zeigefinger ausstrecken

…kostet Geld. Denn das ist Teil einer Masche echt nerviger Typen unterhalb von Sacré Coeur in Montmartre, die Touristen bedrängen und anschließend dafür auch noch Geld verlangen. Sie stürmen meist mit den Worten „Excuse me“ auf unwissende Touristen zu und fordern sie auf, den Zeigefinger auszustrecken. In wenigen Sekunden baumelt ein Bindfaden am Finger, der dann zu einem Armband geflochten wird. Man kann nicht flüchten und muss das Band am Ende auch noch kaufen. Vorsicht, unschöne Touristenfalle!

13. Fotoapparate, Handys und andere Wertgegenstände auf Terrassen von Cafés und Restaurants auf den Tisch legen

Café vor dem Musée d'Orsay

… ist wie eine Einladung zum Diebstahl. Wenn ihr samt Fotoapparat und Handy auch wieder nach Hause fahren wollt, dann behaltet diese Gegenstände immer gut bei euch und legt sie nie sichtbar und für alle zugänglich auf den Tisch. Dies gilt vor allem für Terrassen.

14. Am 14. Juli nach Paris kommen und die Stadt besichtigen wollen

…ist eine ganz schlechte Idee. Dann gesellen sich zu den eh schon vielen Touristen in dieser Jahreszeit auch noch die Franzosen hinzu, die an ihrem Nationalfeiertag die Militärparade und das abendliche Feuerwerk in Paris bewundern möchten. Die Metro ist dann dermaßen verstopft, dass man es meist gar nicht erst aus der Metro hinaus an die Oberfläche schafft. Wählt lieber einen der 364 verbleibenden Tage für euren Urlaub in Paris!

Feuerwerk in Paris

15. Zu Silvester mit riesigen Erwartungen nach Paris fahren

… birgt meist einige Enttäuschungen. Denn in Paris gibt es zu Silvester kein Feuerwerk! Die Champs-Elysées sind verstopft und die Tage nach dem Neujahrsanfang sind Bauarbeiter damit beschäftigt die kaputten Fensterscheiben zu ersetzen. Definitiv nicht empfehlenswert!

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41 Leser-Kommentare

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  1. Anthony sagt:

    Hallo Denise,
    wir wollen nächsten Monat am 18.7. nach Paris. Ist schon gebucht. Sollen wir wegen Corona stornieren. Muss man auf den Straßen auch Masken tragen.

    • Hallo Anthony,

      Schwierige Frage… es kommt darauf an, wie bereit ihr seid, euren Paris Urlaub an die Einschränkungen anzupassen. Auch wenn nach und nach immer mehr Lockerungen in Paris in Kraft treten, ist eben noch nicht alles im Normalzustand (sowie in Deutschland auch). Die Maskenpflicht gilt nur für geschlossene Räume, also Läden, Supermärkte, Museen, aber auch Verkehrsmittel usw. Auf offener Straße müsst ihr keine Maske tragen, aber den Mindestabstand zu fremden Personen so gut wie möglich einhalten. Ich persönlich denke, dass einer Paris Reise nichts im Wege steht und man die Stadt trotz allem genießen kann. Falls ihr euch für die Reise entscheidet, wünsche ich euch viel Spaß!

      VG, Denise und das HelpTourists Team.

  2. Sonja sagt:

    Hallo, bin auch auf deiner Seite gelandet. Top,
    Wir fahrend im july wieder nach Paris und würden gerne in das Designer-Outlet fahren. Kannst du uns einen Tipp geben, wie wir da am besten hinkommen. Shuttle oder …..
    Sonja

    • Anne von HelpTourists sagt:

      Hallo Sonja,
      du meinst sicher das La Vallée Village? Dorthin fährt wie du richtig sagst ein Shuttle Bus. Ihr könnt genauso gut aber auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (RER A) fahren.
      VG, Denise und das HelpTourists Team.

  3. Daniela sagt:

    Hi Denise,
    wowww – deine Seite ist einfach der H.a.m.m.e.r. 🙂 Danke für diese Leistung und Arbeit, die da drinnen steckt, echt toll! Trotz Tüfteln und genau Lesen, muss ich gestehen, dass ich (noch) nicht schlauer bin. Dürfte ich dir bitte daher auch eine Frage mit der Bitte um Hilfe stellen > es geht um ein passendes Öffi-Ticket für 1 Erwachsene + 1 Kind (9 J.) auf dieser Basis:

    1.) am Mittwoch (später Abend, voraussichtl. ca. 20/21h) Fahrt mit RER von Disneyland nach Paris, vermutlich Umsteigen in Metro/oder Bus notwendig

    2.) am Donnerstag ganztägige Nutzung von Metro (evtl. auch RER und/oder Bussen)
    UND am frühen Abend (ca. 18h) Fahrt mit RER von Paris nach Flughafen CDG

    Riesengroßes Danke für deine Hilfe! Und gib gerne bescheid, wie ich mich für deine Unterstützung revanchieren kann (zB Link auf spezielle Ticket-Buchungsseite or whatever).

    Danke & VlG, Daniela

    • Anne von HelpTourists sagt:

      Hallo Daniela,
      Ich würde dir empfehlen einen Wochenpass zu kaufen. Auch wenn du ihn nur 2 Tage nutzen wirst, ist er preislich dennoch sehr vorteilhaft. Für Kinder lohnt sich das Paris Visite Ticket für 2 Tage und die Zonen 1-5.
      VG, Denise und das HelpTourists Team.

  4. Fabienne sagt:

    Hey Denise,
    vielen Dank für deine nützlichen Informationen👍🤗 ich bin gestern wieder von Paris zu Hause angekommen und habe diese tollen Infos und Tipps über Paris erst jetzt gesehen☹️😂 Ist aber nicht schlimm, denn Paris hat uns so oft gefallen, dass wir jetzt öfters dort Urlaub machen wollen✌️😇
    Liebe Grüße, Fabienne
    Ps.: danke, dass du dich bei deinen Beiträgen immer so bemühst, deine Seite ist toll👌😌

  5. Angelika T. sagt:

    Hallo Denise, eine hilfreiche Seite, viele Informationen die ich sehr zu schätzen weiß. Wir kommen am Sonntag in Paris gare l‘est an und haben per Internet ein Taxi bestellt.
    Bin mir nur nicht sicher ob das alles seriöse Anbieter sind, bis Saint Denis zahlen wir 38,00€. Preis wäre jetzt nicht das Problem, aber sind das dann auch wirklich die offiziellen Taxis?
    transfert-discount.fr
    Freue mich auf eine Antwort
    Liebe Grüße
    Angelika

    • Anne von HelpTourists sagt:

      Hallo Angelika,
      es sieht so aus, als ob es sich bei der von dir genannten Seite um einen privaten Transferservice handelt. Die Taxis Parisiens sind es auf jeden Fall nicht. Auf der Internetseite rechts unten steht die SIRET Nummer, das ist die französische Handelsregisternummer. Also kannst du davon ausgehen, dass es sich trotzdem um ein seriöses unternehmen handelt.
      VG, Denise und das HelpTourists Team.

      • Angelika T. sagt:

        Hallo Denise,
        herzlichen Dank für deine schnelle Antwort. Jetzt fahre ich auf jeden Fall beruhigt und mit Freude nach Paris. Auch durch deine Informationen über das Thema „Gelbwesten“ kann ich die Lage für mich besser einschätzen. Danke auch dafür.

        VG, Angelika

  6. Oliver sagt:

    ich bin gespannt was mich erwartet… wir bereisen seit ein paar Jahren alle Metropolen und interessanten Städte Europas…
    nun hab ich mich von meiner Freundin zu Paris breitschlagen lassen 🙂 als Hobby-Fotograf kann ich der Stadt sicher das ein oder andere Foto abgewinnen… mal sehen, was mir schönes fürs Augen geboten wird… und shoppen gehe ich auch gern… der Blog hilft mir gut für die ersten Planungsschritte

    • Denise von helptourists sagt:

      Hallo Oliver, das wird toll, da bin ich mir sicher, bei den ganzen Fotomotiven hier wirst du sicherlich Spaß an Paris haben 🙂

  7. Juli sagt:

    Tolle Seite, hab ich zufällig entdeckt. 😊 wir fahren nach Clichy und wollen von dort aus Paris erobern. Per Bus oder Tram.
    Welches Ticket brauchen wir für drei Tage Aufenthalt und eben so vielen Paris Besuchen ?

    • Denise von helptourists sagt:

      Hi Juli, wo genau seid ihr in Clichy? Wenn eine Metro in der Nähe ist, dann ist es die Zentrumszone 1-2. Wie alt seid ihr? VG, Denise.

  8. Yvonne B. sagt:

    Hallo Denise 🙂
    Wunderbare hilfreiche Seite .
    Meine Tochter und ich erfüllen uns den Traum von Disneyland:-) wir kommen Anfang April an einem Samstag mit Thalys in Paris Nord an und bleiben bis Montag . Unser Hotel liegt in Bussy-Saint-Georges . Den Samstag würden wir gerne dafür nutzen um Paris zu erkunden. Meine Frage ist , lohnt sich der Paris Visitpass, und wenn ja welcher am besten .? Ich würde gerne über deine Seite einer dieser Metrotickets kaufen , bin nur unsicher welche da am besten geeignet sind . Freue mich auf deine Antwort, vielen Dank schonmal .
    Grüsse
    Yvonne

    • Denise von helptourists sagt:

      Hallo Yvonne, für einen Tag Paris lohnt sich das Tagesticket Mobilis Zone 1-5, für deine Tochter das Ticket Jeunes Zone 1-5. VG, Denise.

  9. Luigi P. sagt:

    Hallo Denise. Tolle Arbeit, diese Seite. Ich habe sie leider erst lange nach unserer Reise entdeckt und kann jetzt nur noch schmunzelnd bestätigen, was du schreibst… Ich bin Lehrer und habe sogar auf deine Seite zurückgegriffen, als ich mit meinen Schülern Stadtgeografie am Beispiel von Paris angeschaut habe! Hoffe, es stimmt alles, was du so schreibst 😉

    Das mit dem Trinkgeld macht man tatsächlich auch in anderen südwesteuropäischen Ländern so: Zuerst Rückgeld annehmen, dann Trinkgeld liegen lassen. Aber bitte nicht nur 1-Cent-Stücke. Trotz Wirtschaftskrise wird sich so manch stolzer Franzose (Spanier, Italiener,…) sonst beleidigt fühlen.

    Ich wünsche dir alles Gute und danke vielmals für deine Bemühungen, unser Leben etwas einfacher zu machen.

  10. Jenny sagt:

    Hallo Denise,
    Ich bin ab morgen in Paris. Wäre es also keine gute Idee jemanden zu fragen ob er ein Bild von uns macht?

    • Denise von helptourists sagt:

      Hallo Jenny, ich sehe seit letztem Jahr ganz viele Paris-Besucher mit einer Selfie-Stange fürs Handy oder den Fotoapparat 🙂 Da hat sich das Problem mit den Fotos erledigt. Wenn ihr jemanden fragt, dann am besten andere Touristen. Schaut sie euch vorher kurz an und wenn sie vertrauensvoll aussehen, ist das in der Regel kein Problem 🙂

  11. Nicole sagt:

    Bin geborene und eingefleischte Berlinerin! Die Rolltreppenregel hat sich hier längst aufgelöst. Es weiß ehrlich kein Mensch mehr, auf welcher Seite man stehen muss und auf welcher Seite man gehen kann. Muss man halt manchmal Slalom laufen. Stört aber nicht!

  12. Norbert sagt:

    Hallo,
    wir werden im August für 7 Tage in Paris sein. Ich habe mir schon für meine Kamera eine Packsafe-Tasche bestellt;)
    Wir werden wohl ziemlich viel mit der Metro unterwegs sein und uns einen Paris-Visite-Pass zulegen. Ich habe gelesen, dass die Taxis in Paris nur max. 3 Personen mitnehmen, da hätte ich mit meiner Familie (4 Personen) wohl schlechte Karten oder gibt es eine Möglichkeit, doch mit vier Leuten z. B. spätabends mit dem Taxi (außer man nimmt sich zwei Fahrzeuge) ins Hotel zu kommen? Ich denke da an einen nächtlichen Besuch beim Louvre (Pyramide) und dann die Fahrt zurück ins Hotel.

    • helptourists sagt:

      Hallo Norbert, Taxifahrer in Paris sind manchmal etwas seltsam. Es gibt viele, die nur drei Personen mitnehmen, weil sie keine Person vorn auf dem Beifahrersitz haben möchten. Es gibt aber auch Ausnahmen, die vier Personen befördern. VG, Denise.

  13. Maxe sagt:

    Das Diebstahlrisiko kann ich nur bestätigen, mir ist letztes Jjahr mein Handy auf dem Platz vor dem Hotel de Ville gestohlen worden. Ich hatte es -kaum sichtbar- in der Brusttasche meines Poloshirts gesteckt, auf dem Platz rannten mehrere Zeitungsverkäufer herum, einem konnte ich nicht ausweichen, der mir dann mit seinen Zeitungen unter der Nase herumfuchtelte und dabei wohl mein Handy klaute, ich merkte dies zwar relativ schnell, aber er hatte es bereits an einen anderen weitergegeben, so dass man ohne körperliche Gewalt nicht weitergekommen wäre, Polizei war nicht vor Ort.

    Ohnehin darf man keine Hilfe von der Polizei erhoffen, welche auch schwierig zu finden war. Das nächstgelegene Commissariat de police zwei Straßen weiter war nicht zuständig und verwies an den Poste de police an der Metrostation Les Halles. Dort händigte man mir ein mehrseitiges zweisprachiges Formular (Declaration de vol) aus, welches ich ausfüllte und der Polizist jede Seite abstempelte und mir zurückgab, ohne es kaum gelesen oder sich eine Kopie gemacht zu haben. Ist halt für die Versicherung.

    Man kann nicht genug aufpassen – beim nächsten Besuch von Frankreich und Paris.

  14. Jemima sagt:

    Hallo Denise,
    erst einmal danke für diesen tollen Blog je mehr ich lese desto mehr freue ich mich auf meinen Trip nach Paris, ist echt klasse was du hier auf die Beine gestellt hast 🙂
    Ich hab eine kleine Frage zum Tipp 8 gilt das generell für Cafe´s und Restaurant´s oder nur für Restaurants, macht man da einen Unterschied?
    Vielen Dank für diesen Post 😀
    Liebe Grüße
    Jemima

  15. Hans L. sagt:

    Hallo, Denise! Erst mal: Klasse Site!
    Dann meine Frage: bin schon Mitte 50 und komme demnächst mit meiner Frau mit der RER A aus Richtung Marne-la-Vallée in die Stadt. Wir waren schon öfter da, möchten diesmal aber auch am Abend noch ein wenig länger bleiben, evtll. eine Kleinigkeit essen und um ca. 22:00 Uhr wieder mit der RER zurück fahren. Ist man um diese Zeit in öffentlichen Verkehrsmitteln sicher oder muss man mit Belästigungen rechnen? Meine Frau ist da etwas ängstlich und meint, ein Taxi wäre zumindest bis in die Außenbezirke (Vincennes/Noisy) ratsam. Mit der Sprache komme ich klar.
    Was meinst Du? Und vielen Dank im Voraus für die Info. Viele Grüße Hans

    • helptourists sagt:

      Hallo Hans,

      um 22 Uhr ist es kein Problem, mit der RER von Paris wieder nach Marne la Vallée zu fahren. Die Innenstadt ist in der Regel sicher, entgegen der Aussage deiner Frau sollte man zu dieser Uhrzeit in manchen Gegenden ab den Vororten ein Taxi nehmen und nicht im Stadtzentrum. Richtung Marne la Vallée allerdings, ist das nicht nötig. Viele Grüße, Denise.

  16. nadine sagt:

    cooler artikel! und beim lesen fällt mir auf, dass vieles in mexiko-stadt ähnlich ist (z.b. im restaurant warten, bis man einen tisch angeboten bekommt) und daher mittlerweile für mich selbstverständlich ist. für andere aber wohl nicht – daher wird es bei mir wohl bald mal einen ähnlichen post geben 🙂 liebe grüße!

  17. Thomas sagt:

    Sehr hilfreicher Artikel! Ich dachte, ich kenne schon alle Tipps (weil ich schon paar mal in Paris war und auch in einer Großstadt wohne), aber das mit den Handys war mir neu. Liegt wohl daran, dass es bei meinem letzen Besuch diese teuren attraktiven Handys a la iPhone einfach noch nicht gab. Und wer würde schon ein 20 Euro Klapphandy stehlen?

    Bei den Autos fehlte aber IMHO noch ein Hinweis auf das übliche Parken in Paris. Die kümmern sich nicht um kleinere Kratzer am Auto, daher wird teils recht wild geparkt. Und DAS ist doch für uns Deutsche mit unserem „heiligen Blechle“ eigentlich DER Grund, nach Paris NICHT mit dem eigenen Auto zu fahren. 🙂

  18. Simone sagt:

    Super praktische Tipps und richtig gute Idee. Muss ich mir für Holland auch mal was überlegen 🙂

    LG Simone

  19. Janett sagt:

    Da hab ich mich ja bei meinem letzten Besuch ganz gut gehalten. Keine größeren Vergehen. Wobei das mit dem Handy.. gut zu wissen !

  20. Johannes F. sagt:

    In Lissabon wäre mir mal ums Haar meine Digicam aus der Hand gerissen worden, als ich Fotos aus der Tram (Straßenbahn) heraus schießen wollte. Gott sei Dank, hatte ich sie an einer Schlaufe ums Handgelenk gesichert – was bei meinen mitreisenden Pressekollegen die Warnung auslöste, so etwas nie, nie, nie! in Südamerika zu tun: da könnte es sein, dass mit der Kamera auch die ganze Hand fehle, weil man dort nicht gerade zimperlich sei.

    Also: Niemals in der Nähe von Metro-Türen fotografieren, telefonieren!

  21. Dani sagt:

    Rolltreppen sollte man wirklich nicht tun. Toller Artikel dickes Danke.
    LG sendet Dani

  22. Dany sagt:

    Oh je. Punkt 7 habe ich falsch gemacht … aber es gibt offensichtlich so viele Touristen in Paris, dass ich mich damit nicht total blamiert habe, die Kellner waren nachsichtig und haben es verstanden.

    Alles andere: super! Daran habe ich mich wohl instinktiv gehalten, habe aber auch genug Leute gesehen, die sich z.B. von fliegenden Händlern über´s Ohr haben hauen lassen.

    Super Blog hier, mit ganz vielen tollen Tips! Danke, Denise!!

  23. Anja K. sagt:

    Hallo, toller Post und Tipps, die ich nur bestätigen kann.
    Hätte auch noch einen Tipp, den man UNBEDINGT machen / essen sollte, wenn in Paris: Im Relais de Venise ein Steak essen und im Schlemmerhimmel ganz oben ankommen. YUM!

  24. Soso sagt:

    Ganz ganz toller Blog. Habe heute morgen aus einer Suff-Kneipen-Laune heraus einen Flug nach Paris gebucht (morgen gehts los) und bin total froh, diese Seite gefunden zu haben! In der Kürze der Zeit fühle ich mich jetzt doch einigermaßen vorbereitet ;).

    Die Liste sollte für jede Stadt erstellt werden! Bei der Rolltreppe musste ich lachen: Ein typisches Großstadtproblem. In Berlin funktionierts leider auch nicht ;)!

  25. Ich fand Paris zu Silvester großartig! Ich wußte aber auch, dass es kein Feuerwerk gibt 😉

    Und zu Punkt 5. und den Rolltreppen: Das sollte man wirklich nirgends tun!
    Und ich bin für die Einführung, der Schilder wie in London 🙂

    Toller Artikel. LG

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