Vorsicht: Touristenfallen in Paris

geschrieben von am 28.11.2018 in Wissenswertes/ Tipps mit 30 Kommentare

Jedes Jahr kommen mehr als 32 Millionen Touristen nach Paris und da, wo Touristen sind, sind Abzocke, Betrug und Touristenfallen meist nicht weit! Ich habe euch bereits über 15 Dinge, die man als Tourist in Paris nicht tun sollte, informiert. Heute kläre ich euch über typische Touristenfallen in Paris auf, die an viel besuchten Pariser Sehenswürdigkeiten auf euch lauern!

Heile Welt in Montmartre in Paris

Touristenfallen in Paris: Vorsicht vor Tricks & Betrügern in Paris!

1. Der Trick mit dem Ring

In der Nähe des Louvre, an der Seine oder auf dem Place de l’Etoile werden goldene Ringe am laufenden Band gefunden! Eine klassische Touristenfalle! Eine Person hebt einen Ring direkt neben euch auf, den sie angeblich gerade gefunden hat. Sie spricht euch an und fragt, ob ihr den Ring verloren habt. Habt ihr natürlich nicht, da ihr eure Sachen in einer fremden großen Stadt gut verstaut! Da es sich angeblich um einen echten Goldring handelt , der in Wirklichkeit jedoch völlig wertlos ist, bietet die Person euch den Ring an und fordert als Gegenleistung für den Fund eine kleine Entschädigung! Mein Tipp: Einfach nicht beachten und kein Interesse zeigen!

2. Auf Listen unterschreiben

Vor allem in Montmartre und am Eiffelturm sieht man oft kleinere Gruppen von Mädchen, die mit Listen in der Hand herumlaufen und Touristen ansprechen. Auf den Listen sollt ihr für einen angeblich karikativen Zweck unterschreiben und dann natürlich Geld spenden! Aufgepasst, die Mädchen drängen sich um euch und während sie auf euch einreden und ihr den kleinen Text auf dem Papier lest, beklauen sie euch unbemerkt! Mein Tipp: Einfach nein sagen und bloß nicht stehen bleiben.

3. Bindfäden in Montmartre: Einfach weitergehen!

In Montmartre unterhalb der Stufen vor Sacré Coeur stehen dunkelhäutige Männer mit bunten Bindfäden in der Hand. Sobald ihr die Treppen vor der Kathedrale hinunter geht, sprechen sie euch direkt an und versperren oftmals den Weg. Sie werden mit vollen Körpereinsatz versuchen, euch den Bindfaden an den Zeigefinger zu stecken und diesen dann zu einem Armband flechten. Am Ende müsst ihr dafür bezahlen! Mein Tipp: Hände in die Tasche und schnell vorbei!

4. Achtung: Hütchenspieler!

In Paris sieht man immer mehr Hütchenspieler. Bitte nicht mitmachen, das ist reine Abzocke! Ein Spieler schiebt die Hütchen vor euch hin und her und drei andere stehen drum herum und wetten größere Mengen an Geld. Diese Personen sind Teil des Spiels und nicht, wie man vielleicht vermuten könnte, Passanten, die ihr Glück versuchen!

5. Metroticket-Verkäufer: Abzocke an Ticketautomaten in Paris

Wenn ihr am Flughafen oder auch in der Metro und RER in Paris Tickets kauft, dann kann es sein, dass euch direkt am Automaten eine Person anspricht. Sie gibt vor euch zu helfen, da ihr euch mit den Tickets nicht auskennt. Dann tippt sie etwas am Automaten ein und schiebt eine Kreditkarte in die Maschine. Was dort eingetippt wird, lässt sich nur schwer nachvollziehen, da es wahnsinnig schnell geht. Meist müsst ihr das Bargeld für die Tickets dann an die Person geben, die angeblich ihre eigene Karte für den Ticketkauf verwendet hat. Sehr undurchsichtig!

Mein Tipp: Wenn ihr euren Flug nach Paris zum Beispiel über flüge.de bucht und anschließend Tickets für die öffentlichen Verkehrsmittel am Flughafen kauft, dann passt an den Automaten auf, dass sich keine dubiosen Personen in der Nähe befinden und lasst euch auf so etwas gar nicht erst ein!

Fazit zu Touristenfallen in Paris

Touristenfallen sind keine Pariser Besonderheit, sondern in allen großen, gut besuchten Städten zu finden. Wenn man davon vorher allerdings schon einmal gehört hat, kann man sich besser darauf einstellen und notfalls angemessen reagieren. Denn die häufigste Ursache, warum Touristen in solchen Fallen landen, ist der Überraschungseffekt! Den habe ich euch hoffentlich jetzt genommen!

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In diesem kostenlosen eBook findet ihr alle wichtigen Informationen auf einen Blick zu Touristenfallen in Paris! Jetzt downloaden und für die Urlaubsvorbereitung nutzen! Es eignet sich auch ideal zum Mitnehmen in den Urlaub. So könnt ihr bei Unklarheiten oder Fragen einfach nachblättern und euch ohne großes Suchen informieren.

Viel Spaß beim Lesen!

 

HelpTourists-eBook-Download: Touristenfallen in Paris

 

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30 Leser-Kommentare

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  1. Harald W. sagt:

    und ganz genau so ist es uns auch am 02.08.14 ergangen. Metro Porte de Maillot. Eine Frau mit Ausweis steht direkt vor dem Automaten, gibt vor zu helfen. Die eigene Familie nervt mit 5 Mann hinter Dir, der Schalter ist geschlossen (das ist das Hauptdilemma) und die Kredtkarte geht nicht, warum auch immer. Hat uns 132€ gekostet, mit 6 Metrokarten carnet rediut abgespeist haben wir dann Sonntags an der nächsten Metrostation gemerkt das wir voll angeschissen wurden. Ich wünsche der Betrügerfrau einen schnellen und schmerzvollen Tod
    Also merken:
    -die pickocketbetrüger sind dort direkt vor dem Automaten dirket zu finden, wo die Schalter geschlossen sind
    -Ausweis um den Hals=gefäslcht!
    -die Angestellten stehen hinter dem Schalter, weiße Hemden, Logo auf dem Hemd.
    -in bin mit Paris durch, never ever, nur Abzocke, teuer, egal wohin am geht und was man anschaut. Ich habe das Gefühl gehabt, mir steht auf der Stirn: ich bin ein Tourist, nehmt mich aus. Ein von der Familie verhinderter Raubüberfall in der Metro rundete den Urlaub noch ab.
    Paris? Schüß, Harald, Aschaffenburg

  2. Axel K. sagt:

    Hallo, allerseits, zum Punkt 4 (Hütchenspieler) unsere eigenen Beobachtungen aus 2013: Während mensch die offenkundige Wettkulisse beobachtet, ohne selbst Wetteinsätze riskieren zu wollen, werden Brieftaschen etc. unbemerkt gestohlen: „Pick-Pockets“. In diesen Fällen geht es somit gar nicht um Wettbetrug, den viele Passanten erwarten, sondern um Trickdiebstahl.
    Als Thalys-Reisende können wir zur Orly-Position 5 nichts sagen. Aber alle anderen Tipps sind aus eigenen Erlebnissen absolut zutreffend und hilfreich, besten Dank dafür, Angelika und Axel!

  3. Susanne sagt:

    Nach Ankunft in Paris am Bahnhof Gare d’Est wollten wir uns am Ticketschalter wegen Metrotickets anstellen. Ein Mann mit Ausweis an der Jacke sprach uns an und bot seine Hilfe am Automaten an. Da er nach einem Mitarbeiter der dortigen Bahn aussah, haben wir zusammen am Automaten zwei Tickets für je 10 Metrofahrten ausgewählt. Ganz schnell hat er diese mit einer Karte dort bezahlt und wir haben in bar im das Geld dafür gegeben. Er zeigte uns sogleich, wie wir durch die Schranke zur Metro kommen und hat dabei wohl die Tickets ausgetauscht in Einzelfahrkarten. Dies hatten wir natürlich nicht bemerkt und bei unserer nächsten Fahrt leidlich erkennen müssen, dass wir hier betrogen wurden.
    Also nicht ansprechen lassen von vermeindlich hilfsbereiten Mitarbeitern, sondern am Schalter die Tickets erwerben. Die Einzelfahrscheine und 10-er Tickets sind für uns nichts zu unterscheiden gewesen.

    • Nico L. sagt:

      Es gibt keine Tickets für 10 Fahrten, es gibt nur ein Carnet, welche aus 10 einzelnen Tickets besteht. Euer Betrüger hat also wahrscheinlich nichts ausgetauscht sondern einfach nur 18 Tickets behalten.

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