Günstiger Kurztrip nach Paris: 10 Tipps für den perfekten Aufenthalt

Paris mon amour! Wie ein Supermagnet zieht die Weltmetropole Paris seit jeher Menschen aus aller Welt in ihren Bann. Das mag vor allem an den vielen kontrastreichen Facetten liegen, die den unverwechselbaren Charme der Stadt an der Seine ausmachen. Steht das pulsierende Herzstück Frankreichs einerseits für absolute Romantik, Kulturgenuss von Weltrang und die Modetrends von morgen, ist Paris andererseits auch als eine der teuersten Städte der Welt bekannt. Nichtsdestotrotz gibt es auch in Paris viele tolle Möglichkeiten, den Geldbeutel geschickt zu schonen. Ich verrate euch 10 exklusive Tipps, welche Paris Attraktionen ihr zum Nulltarif erobert und wie ihr eure Reisekasse clever schont!

10 Tipps für einen günstigen Aufenthalt in Paris

Tipp 1: Bouillon Chartier – typisch französisch und preiswert genießen

Wer in Frankreich Urlaub macht, muss unbedingt in die vielseitige französische Küche eintauchen – und das am besten im legendären Bouillon Chartier. Das typische Pariser Bistro, das sich in einer ehemaligen Bahnhofswartehalle befindet, überwältigt einen bereits beim Eintreten mit seinem Dekor, das den Zauber der Belle Epoque aufleben lässt. Doch nicht nur die riesigen Wandspiegel und vielen kleinen Dekorartikel aus der Jahrhundertwende werden euch begeistern, sondern auch die für Pariser Verhältnisse wirklich preiswerten Gerichte. Die traditionell französischen Hauptspeisen bewegen sich zwischen 8 Euro und 13 Euro. Für eine Vor- und Nachspeise solltet ihr jeweils zwischen 2 Euro und 4 Euro einplanen.

Bouillon Chartier in Paris

Tipp: Beim Bouillon Chartier handelt sich um ein echtes Bistro, in dem Einheimische und Touristen gleichermaßen gern speisen. Es eignet sich hervorragend für ein gutes und vor allem schnelles Essen in der Mittagszeit. Wer ein ausgedehntes, ruhiges Abendessen plant, sollte sich das Bouillon Chartier für ein anderes Mal aufheben.

Tipps 2: Gratis im Netz surfen

WhatsApp statt Postkarte, Google Maps statt Papierstadtplan – die Digitalisierung erleichtert uns auch im Urlaub in vielerlei Hinsicht das Leben. Selten war es wohl so leicht, sich im Urlaub schnell und einfach zielgerichtet fortzubewegen oder den Liebsten zu Hause ein paar Urlaubsgrüße zu senden wie heute. Wer aus Paris via Internet Bilder verschicken oder einfach nur im Netz surfen möchte, hat Glück. Denn in der Stadt gibt es bereits mehr als 400 Hot Spots, an denen ihr euch kostenlos ins Internet einloggen könnt. Die einzelnen Spots erkennt ihr an kleinen Schildern mit der Aufschrift „Zone Wi-Fi“.

Tipp 3: Berthillon – Sommer, Sonne, Eisgenuss!

Wer im Sommer nach Paris reist, sollte unbedingt beim Glacier Berthillon einen Stopp einlegen. Berthillon ist ein kleiner, nach außen hin bescheiden wirkender Eissalon, der sich auf der Ile Saint-Louis befindet. Besseres Eis werdet ihr in ganz Paris und vielleicht auch anderswo kaum finden, denn:  Das Familienunternehmen Berthillon gilt als einer der besten Eishersteller der Welt!

Eis in Paris essen

Alle Produkte, die in handwerklicher Tradition hier zubereitet werden, beruhen auf einer rein natürlichen Basis – ohne Konservierungs-, Säuerungs- oder Süßstoffe. Eine Kugel Eis gibt es hier ab 3 Euro, zwei Kugeln für 4 Euro. Mehr Infos zu Einsläden in Paris findet ihr in einem eigenen Artikel auf meiner Seite.

Mein Tipp: Unbedingt das typisch französische Peche Melba probieren! 

Tipps 4: Der Louvre – Kultur pur gratis

Der Louvre ist eine der bekanntesten Paris Sehenswürdigkeiten und zugleich das drittgrößte Museum der Welt. War es einst Wohnsitz der Könige, beherbergt der Museumskomplex heute auf 60.600 m² rund 380.000 Exponate. Davon sind rund 35.000 ausgestellt – das berühmteste von ihnen ist dabei wohl die Mona Lisa von Leonardo da Vinci.

Louvre Warteschlangen Paris

Möchtet ihr den Louvre besuchen, werden dafür regulär 15 Euro fällig – es sei denn, ihr reist zwischen Oktober und März an. In diesem Zeitraum könnt ihr den Louvre an jedem 1. Sonntag im Monat kostenlos besuchen – genau wie (fast) alle anderen staatlichen Museen der Stadt. Und: Besucher unter 26 Jahren kommen generell ganzjährig kostenlos in den Louvre.

Warteschlangen Louvre

Mein Tipp: Wer sich nicht mit den Massen durch den Louvre schieben möchte, besucht das Museum am besten Mittwoch- oder Freitagabend. An diesen Tagen hat das Museum bis 21:45 Uhr geöffnet. In den Abendstunden ist der Louvre wesentlich leerer als tagsüber.

Tipps 5: Shoppen mit Weitblick – Galeries Lafayette & Printemps

Wenn ihr auf der Suche nach dem schönsten Ausblick in Paris seid, müsst ihr nicht unbedingt den Eiffelturm erklimmen und dafür ein Ticket lösen. Eine kostenlose Alternative findet ihr auf der Dachterrasse der berühmten Pariser Luxus-Kaufhäuser Printemps und Galeries Lafayette. Von hier genießt man einen fantastischen Blick über die Dächer der Metropole.

Galeries Lafayette

Während beide Terrassen den Blick auf die Opéra Garnier und den Eiffelturm freigeben, könnt ihr allerdings nur vom Printemps den Blick weiter auf den Arc de Triomphe oder Montmartre samt Sacré-Coeur schweifen lassen. Darüber hinaus ist die Dachterrasse des Printemps wesentlich leerer, da die Galerie Lafayette einen höheren Bekanntheitsgrad und damit auch einen höheren Besucherandrang verzeichnet.

Sacré Coeur im Sommer

Mein Tipp: Wer die Blickrichtung ändern möchte, kann auch die Stufen zur Basilika Sacré-Coeur  erklimmen. Von dort erhascht man ebenfalls einen einmaligen, kostenlosen Blick auf die Stadt.

Tipp 6: Kulturgenuss zum halben Preis

Ob Theateraufführung, Konzert oder Revue – Kulturgenuss zum Schnäppchenpreis ergattert ihr in Paris am besten am Kiosques-Théâtres Montparnasse und auf dem Vorplatz des Montparnasse-Bahnhofs. Mit ein wenig Glück ersteht ihr hier günstige Tickets für Veranstaltungen, die noch am selben Tag stattfinden. Die Tickets sind tatsächlich nur für den Tag gültig, an dem ihr sie kauft und sind um bis zu 50 % günstiger als im Original. Der Verkauf findet ausschließlich an den Ticketschaltern vor Ort von Dienstag bis Samstag von 12:30 bis 20:00 Uhr und an Sonntagen von 12:30 bis 16:00 Uhr statt.

Tipp 7: Auf die Räder, fertig los – Paris mit dem Rad erobern

Mit dem Fahrrad in 12 Minuten von der Bastille zum Jardin du Luxembourg – das schafft weder die Metro, noch das Taxi in Paris. Möglich ist es aber trotzdem – und zwar auf dem Fahrrad. Zwar ist Paris (noch) keine Fahrradstadt wie etwa Kopenhagen oder Amsterdam, dennoch ist der Drahtesel auch in der französischen Hauptstadt auf dem Vormarsch. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens ist man in Paris schon heute auf vielen Strecken mit dem Rad deutlich schneller unterwegs als so manch Autofahrer, der in verstopften Straßen feststeckt. Zudem lassen sich bei einer Sightseeingtour auf dem Fahrrad viele versteckte Ecken der Stadt erobern, die euch sonst womöglich verborgen geblieben wären.

Fahrradfahren in Paris

Möchtet ihr euch in Paris ein Fahrrad ausleihen, müsst ihr dafür noch nicht einmal tief in die Tasche greifen. So könnt ihr mit „Paris à Vélo c’est sympa!“ zum Beispiel für 15 Euro den gesamten Tag mit dem Bike die Stadt erkunden (1/2 Tag 12 Euro, 2 Tage 25 Euro).

Mein Tipp: Der beste Tag, um sich ein Fahrrad in Paris auszuleihen, ist der Sonntag. Dann ist das Verkehrsaufkommen in der Stadt wesentlich geringer. Einige Straßenzüge sind darüber hinaus für Autos komplett gesperrt, wie auch die Seine Ufer der Rive Gauche und Rive Droite.

Tipp 8: Musikgenuss zum Nulltarif

Es gibt wohl kaum eine bessere Möglichkeit, Land und Leute kennenzulernen als bei einem der buntesten und fröhlichsten Spektakel der Welt. Jedes Jahr feiert Frankreich mit den wilden Rhythmen der Fête de la Musique am 21. Juni den Beginn des Sommers. Straßen, Gärten, Parks, Schlösser, Museen und viele andere Plätze der Stadt verwandeln sich dann in ein Meer aus Jazz, Rock, Funk, Klassik und vielen anderen Musikstilen. Alle Konzerte, die sowohl von professionellen Musikern und Bands als auch von Amateur- und Hobbymusikern gegeben werden, sind für euch vollkommen kostenlos. Auf viele Hobbykünstler kann man aber auch einfach so an Straßenkreuzungen oder in den kleinen Gässchen der Stadt stoßen.

Tipps 9: Wenn Paris, dann Disneyland Paris!

Paris und Disneyland – diese beiden Begriffe gehören einfach zusammen. Wie ein Magnet zieht der Freizeitpark der Superlative Menschen aus aller Welt in seinen Bann. Jedes Jahr strömen bis zu 16 Millionen Besucher in den 2.000 Hektar großen Park, um in den einmaligen Disneyzauber einzutauchen. Insgesamt besteht der Park aus zwei großen Themenparks – dem Disneyland Park und den Walt Disney Studios. Jeder von ihnen ist nochmals in verschiedene, themenbezogene Areale untergliedert.

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Kleine und große Besucher haben so die Gelegenheit, die Helden ihrer Kindheit zu treffen, mitreißende Paraden um Mickey, Minnie und Co zu bestaunen, sich in einem der unzähligen Fahrgeschäfte in den Geschwindigkeitsrausch zu begeben oder aber einen exklusiven Blick hinter die Filmkulissen zu werfen.

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Mein Tipp: Wer die langen Schlangen an den Fahrgeschäften umgehen möchte, legt sich den Fastpass zu. An einzelnen Attraktionen der Parks ist es damit möglich, ohne langes Warten direkt in die Achterbahn oder das Karussell zu steigen. Auf dem Ticket, das ihr euch zuvor an der jeweiligen Attraktion zieht, ist eine Zeitspanne aufgedruckt, die euch einen Zeitraum zuweist, indem ihr die Attraktion eurer Wahl ohne Anstehen nutzen könnt.

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Tickets für beide Parks erhält man mit etwas Glück zum regulären Preis ab 64 Euro und für ein Kind bis 11 Jahre für 57 Euro. Kinder unter 3 Jahren können gratis mit ins Disneyland Paris genommen werden. Wer nur einen der beiden Parks besuchen möchte, zahlt 49 Euro für einen Erwachsenen und 42 Euro für ein Kind. Manche Reiseanbieter wie z.B. Travelcircus bieten Reisepakete mit Tickets inklusive Hotelübernachtung an. Der Vorteil bei diesen Paketpreisen ist, dass Sie gegenüber der Einzelbuchung von Hotel und Eintrittskarte viel Geld sparen können.

Tipp 10: Entspannen im Jardin du Luxembourg

Zugegeben – der Jardin du Luxembourg ist kein wirklicher Geheimtipp. Dafür ist der 25 Hektar große Park im Quartier Latin südlich der Seine aber einer der schönsten Parks der Stadt. Der einst königliche Park entstand 1612 und teilt sich in einen französischen und einen englischen Park auf.

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Bei einem Spaziergang durch den Jardin du Luxembourg trifft man zum Beispiel auf einen herrlichen Obst- und Rosengarten, ein Bienenhaus mit Imkerei und mehrere Gewächshäuser, in denen ihr u.a. eine beeindruckende Orchideensammlung bestaunen könnt.

Bootsverleih Jardin du Luxembourg

Das Beste: Ihr könnt den Park auch mit euren Kindern besuchen, denn mit einem Kasperletheater, zahlreichen Rutschen und Karussells finden sie hier tolle Spielmöglichkeiten vor. Zudem können die kleinen Parkbesucher für 3,50 Euro auf dem Teich im Herzen des Parks kleine Miniatur Segelboote über das Wasser flitzen lassen. Ein Besuch abseits des trubeligen Großstadtalltags hält für Jung und Alt jede Menge bereit. Der Eintritt in den Park ist kostenlos.

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