04.02.2017

Madeleine Kirche Paris: Tipps und Infos zur Kirche Madeleine in Paris

Die Madeleine ist eine katholische Kirche, die zwischen der Opéra Garnier und dem Concorde Platz steht. Sie fällt schon allein durch ihre Architektur auf, denn sie erinnert mit ihren großen Säulen und dem dreieckigen Giebel eher an einen griechischen Tempel als an eine katholische Kirche. Dass die Madeleine auf den ersten Blick nicht wie eine Kirche aussieht, liegt auch daran, dass sie ursprünglich nicht als Kirche geplant gewesen ist.

Von der Kirche zu einem Tempel

Madeleine Kirche in Paris

1764 nämlich wurde mit dem Bau einer Kirche begonnen, der dann aber im Jahre 1791 während der Französischen Revolution unterbrochen wurde. Nach der Revolution wollte Napoleon I. die Baustelle übernehmen und dort einen Tempel zu Ehren seiner Soldaten errichten lassen. 1812, nach dem verlorenen Russlandfeldzug, ließ er diesen Plan aber wieder fallen. Sein Nachfolger Ludwig XVIII. beschloss dann letztendlich doch diesen tempelartigen Bau als Kirche weihen zu lassen, zu Ehren von Ludwig XVI. und Marie Antoinette, die der Französischen Revolution zum Opfer gefallen waren.

Warum die Madeleine Kirche so empfehlenswert ist

Im Inneren herrscht ein ganz anderer Stil als außen. Mit viel Gold und Mosaiken hat die Madeleine von innen eher einen neo-byzantinischen Stil. Die Madeleine besitzt eine beeindruckende Orgel und ist sehr bekannt für die Konzerte, die rund ums Jahr gegeben werden und von großer Qualität sind. Die Kirche kann von 9:30 Uhr bis 19:00 Uhr kostenlos jeden Tag besichtigt werden.

5 Leser-Kommentare

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  1. Mechthild K. sagt:

    Gibt es in der Woche vom 22. bis 27. September Konzerte in der Kirche?
    Danke für die Antwort.
    Mechthild Koch

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