Les Passages couverts de Paris

Auch in Paris ist das Wetter manchmal nicht ganz so schön. Die Stadt hat aber zahlreiche Aktiviäten für ein Regenprogramm zu bieten. Sehr zu empfehlen ist der Besuch der versteckten Pariser Passagen.

Ihr seid in Paris – der schönsten Stadt der Welt – und es regnet?

Der Besuch des Eiffelturms, der Spaziergang auf den Champs-Elysées und die Fahrt mit dem Sightseeingbus fallen somit ins Wasser. Wer trotz des Regens dennoch nicht im Hotel bleiben, sondern Paris entdecken möchte, der findet in diesem Artikel eine schöne Idee für regenreiche Urlaubstage in Paris.

Wie wäre es mit einem Spaziergang durch die Passagen von Paris? Taucht ein in die versteckte Welt der Pariser Passagen und entdeckt Orte, die nicht jeder Tourist zu sehen bekommt! 

Passage Verdeau

31 bis, rue du Faubourg-Montmartre
75009 Paris

   

Die Passage Verdeau wurde 1847 gebaut und beherbergt zahlreiche Antiquitätenläden. Sie ist relativ ruhig und aufgrund der hohen Glasüberdachung angenehm hell. Von dort geht es weiter direkt in die Passage Jouffroy.

Passage Jouffroy

9, rue de la Grange Batelière
75009 Paris

   

   

Die Passage Jouffroy befindet sich genau gegenüber der Passage Verdeau. Beide sind nur durch eine kleine Straße getrennt. Die 1836 erbaute Passage Jouffroy ist eine der meist besuchten Passagen von Paris. Zur damaligen Zeit stellte sie eine architektonische Neuheit dar, da sie als erste Pariser Passage nicht nur komplett aus Eisen und Glas gebaut, sondern auch vom Boden her beheizt wurde. Nur die Dekorationen an den Wänden sind aus Holz.

Die Passage Jouffroy beherbergt neben zahlreichen Büchergeschäften, auch ein Hotel, das Café Le Valentin und das bekannte Wachsfigurenmuseum Musée Grévin. Am Ausgang dieser Passage könnt ihr auf der gegenüberliegenden Straßenseite bereits die nächste Passage sehen.

Zur Info: Im Café Valentin kann man gut frühstücken und Kaffeetrinken. Mehr Frühstücksideen in Paris findet ihr hier.

Passage des Panoramas

Boulevard Montmartre
75009 Paris

 

Die Passage des Panoramas schließt unmittelbar an die Passage Jouffroy an, beide sind durch den Boulevard Montmartre getrennt. In der Passage des Panoramas, die 1800 eröffnet wurde und somit als älteste Passage von Paris gilt, haben sich vor allem Restaurants und Briefmarkenhändler angesiedelt. Es handelt sich um eine private, aber öffentlich genutzte Passage, die  seit 1974 als historisches Monument geschützt ist.

Nach den drei aufeinanderfolgenden Passagen, nehmt ihr am besten die rue Richelieu, die vom Boulevard Montmartre abgeht. Nach ca. 100 Metern befindet sich auf der rechten Straßenseite der Eingang zur Passage des Princes.

Passage des Princes

97, rue de Richelieu
75002 Paris
 
 

Die Passage des Princes wurde 1860 erbaut und ist das Paradies für Kinder schlechthin. Denn fast alle Läden sind Spielzeugeschäfte, aufgeteilt nach Spielzeug für Jungs auf der einen und für Mädchen auf der anderen Seite. Außerdem gibt es Geschäfte, die sich auf Plüschtiere, Babyartikel oder Spielfiguren spezialisiert haben.

Am besten verlasst ihr die Passage des Princes dort, wo hier auch hineingegangen seid. Ihr folgt weiter der Rue Richelieu bis zur Kreuzung Rue du Quatre-Septembre, biegt nach links ab, um anschließend in die nächste nach rechts abgehende Straße – die Rue Vivienne – einzubiegen.

Galerie Vivienne

6, rue Vivienne
75002 Paris
 
   

Die Galerie Vivienne, die 1826 eröffnet wurde, ist aufgrund ihrer zahlreichen Bodenmosaiken und Wandverzierungen einen Besuch wert. Neben einem Bücherladen, findet man zahlreiche Prêt-à-porter Geschäfte, Dekoläden sowie einige Cafés.

Weitere Fotos findet ihr übrigens in meinen Fotogalerien. Gern können wir während einer gemeinsamen Stadtführung die Pariser Passagen zusammen entdecken!

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6 Leser-Kommentare

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  1. Gerhard J. sagt:

    Hallo, wir sind von 23.-26.12.2012 in Paris,
    haben Geschäfte, Restaurants usw. geöffnet?
    Vielen Dank Gerhard

    • helptourists sagt:

      Hallo Gerhard,

      deine Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Am 23. Dezember werden viele Geschäfte (Restaurants sowieso) noch geöffnet sein, da es der letzte Sonntag vor Weihnachten ist und das Weihnachtsgeschäft noch voll und ganz ausgekostet wird. Am 25. Dezember allerdings – dem eigentlichen Weihnachsttag – sind die meisten Geschäfte und Restaurants geschlossen. Allerdings findet man immer ein paar Ausnahmen. So kann es sein, dass die Geschäfte auf den Champs-Elysées sowie Läden und Restaurants in sehr touristischen Zonen wie dem Marais, in Montmartre, etc. an diesem Tag geöffnet sind. Der 26. Dezember ist wieder ein ganz normaler Arbeitstag.

      Viel Spaß in Paris,
      Denise von helptourists.

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