Paris aus der Sicht von Reisebloggern, Teil 2: Elke von Meerblog

Paris aus Reiseblogger Sicht. In der Reihe „Paris aus Reiseblogger Sicht“ hat mir nach Nicole von Freibeuter Reisen nun Elke vom Reiseblog Meerblog Rede…
Denise von Helptourists
Denise von Helptourists
Paris aus Reiseblogger Sicht. In der Reihe „Paris aus Reiseblogger Sicht“ hat mir nach Nicole von Freibeuter Reisen nun Elke vom Reiseblog Meerblog Rede und Antwort gestanden. Sie verrät ihren Lieblingsort in Paris, erzählt von ihren Erfahrungen mit Enten und teilt mit euch ihre Lieblingsspeise, die sie immer wieder gerne isst, wenn sie nach Paris kommt. Viel Spaß beim Lesen!

Paris aus Reiseblogger Sicht: Interview mit Elke von Meerblog

 1. Wer ist Elke von Meerblog?

Meerblog habe ich 2011 ins Leben gerufen, als wir von Düsseldorf an die Nordsee gezogen sind. Zuvor arbeitete ich als freie Reisejournalistin und Autorin. Ungefähr zur gleichen Zeit ist Bearded Collie Julchen zu uns gekommen, die sich mit ihrer frechen und selbstbewussten Art als Kolumnistin auf vier Beinen quasi aufgedrängt hat. Eine Art Pippi Langstrumpf mit Fell. Neben den tierischen Geschichten steckt vor allem viel Küstenleben im Meerblog. Es geht um Slow Travel, um Inseln und Meere, denn dort ist das Leben naturgemäß eher langsam.

2. Wie oft warst du schon in Paris?

Ehrlich gesagt? Ich weiß es nicht. Ich stamme vom Niederrhein, und von dort sind wir früher gerne zum Frühstücken nach Paris gefahren, so wie die Münchner es mit Venedig machen. Ich war also schon öfters dort, aber leider noch nie länger als ein verlängertes Wochenende. Eigentlich hatte ich nach der Schule einen Au Pair-Aufenhalt für Paris ins Visier genommen, aber dann ist es Italien geworden.

3. Was ist für dich das Besondere an Paris? Kannst du drei Gründe nennen, warum du Paris magst?

Es sind die Leichtigkeit, die Eleganz und die Nostalgie, die mich an Paris faszinieren.

4. Hast du einen Lieblingsort in Paris?

Meist den Ort, den ich zuletzt besucht habe, in diesem Fall ist es Montmartre. Ich mag seine Hügel, den dörflichen Charakter und seinen Weinberg.

Montmartre Treppen Paris

5. Hast du einen besonderen Tipp für eine Unterkunft in Paris?

Ich würde ein Chambre d’Hôte nehmen. Es war die netteste und charmanteste Art zu übernachten, die ich in Paris bislang erlebt habe. Wir haben in einer ruhigen, kleinen Straße gewohnt, die aus Einfamilienhäusern mit blühenden Vorgärten bestand, irgendwie ganz weit weg von Paris und doch mittendrin. Unsere Gastgeber haben uns das beste Frühstück von ganz Paris zubereitet (inklusive Apfelkuchen) und jeden Morgen nett mit uns geplaudert.

6. Gibt es ein Café oder Restaurant in Paris, das du besonders empfehlen kannst?

Café Marlette Paris

Ich liebe die Cafés. Bei meinem letzten Paris-Besuch hat mir ein kleines Lokal unweit der Metrostation Pigalle besonders gut gefallen, das Café Marlette. Selbstgebackener Kuchen, leckeres Frühstück, alles bio!

7. Welche 3 bis 5 Sehenswürdigkeiten muss man deiner Meinung nach in Paris unbedingt gesehen haben?

Entenfahrt Paris

Aus der Slow Travel-Perspektive muss man grundsätzlich nichts unbedingt gesehen. Schöner ist es, sich treiben zu lassen, offen zu sein für das Pariser Leben. Durch die Straßen eines Viertels, durch einen Park oder an der Seine entlang zu laufen, oder zum Beispiel eine Enten-Tour mit offenem Verdeck zu machen – das heißt für mich Pariser Atmosphäre schnuppern.

8. Gibt es etwas in Paris, von dem du enttäuscht gewesen bist bzw. das du gar nicht empfehlen kannst?

Irgendwie nicht. Ich würde nur die Schlangen vor den Museen und Sehenswürdigkeiten, meiden, am besten mit einem Paris Pass.

9. Gibt es eine französische Spezialität, die du bei jedem Paris-Besuch unbedingt probieren musst?

Tarte aux pommes – Apfelkuchen zum Kaffee!

10. Paris, die Stadt der Liebe – reines Marketing oder ist Paris wirklich romantisch?

Paris ist romantisch. Obschon eine Großstadt mit allem, was dazu gehört. Es muss am hohen Nostalgiefaktor im Kern und an der Seine liegen. Paris hat es geschafft, sich die Mythen der Vergangenheit lebendig zu erhalten. Das allein ist eine Kunst!

Tuileriengarten Paris

11. Du schreibst den Meerblog und lebst in Nordfriesland. Könntest du dir vorstellen, jemals in Paris zu wohnen?

Das hatte ich ja bereits lange vor der Existenz des Meerblogs einmal geplant, und verpasste Dinge hängen einem immer ein bisschen nach. Ja, ich könnte es mir vorstellen, vermutlich aber für einen bestimmten Zeitrahmen, sagen wir ein Jahr. Allerdings kann ich es mir für die Hunde nur ganz schlecht vorstellen, sie lieben weite Flächen am Strand und auf dem Deich.

Lieben Dank an Elke für das Interview zu ihren Pariserfahrungen. Mehr von Elke gibt es auf ihrem Meerblog. Alle Fotos in diesem Artikel sind Eigentum von meerblog.de.

Denise von Helptourists
Denise von Helptourists
Ich habe Paris schon als Au-Pair, Studentin und jetzt als Berufstätige kennengelernt. Nach mehr als 10 Jahren in Paris, gebe ich euch wertvolle Tipps für einen rundum gelungenen Aufenthalt in der Stadt an der Seine.
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Kommentare

Eine Antwort

  1. Schöner Post! Unsere spontane Paris-Reise war auch einfach nur wundervoll und ich kann das Hotel Magellan wärmstens empfehlen. Ich werde definitiv ganz bald wieder kommen 🙂

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